Palliativversorgung

Die Wunde in der Palliativversorgung bzw. die palliative Wundversorgung

Die palliative Wundversorgung hat nicht mehr das primäre Ziel, die Wunde zum Abheilen zu bringen, sondern die Symptome des Betroffenen in der Palliativversorgung zu lindern. Dabei gilt es, das Wundwachstum oder den Gewebszerfall hinauszuzögern und Komplikationen zu vermindern. Ein Hauptaugenmerk liegt darauf, Schmerzen und weitere Einschränkungen, die mit der Wunde einhergehen, zu reduzieren.

Als besonders schwerwiegend empfinden Patienten in diesem Zusammenhang in der Palliativversorgung vor allem unangenehme Gerüche, starkes Nässen der betroffenen Areale und damit einhergehende Hautprobleme, Blutungen und Juckreiz. Auch da gibt es diverse Möglichkeiten wie z.B. Aromaöle (gegen unangenehme Gerüche), besonders saugfähige Wundauflagen und verschieden Pflegelotionen um diese Begleiterscheinungen zu mildern.

Eine wichtige Rolle spielt die psychosoziale Betreuung der Patienten und ihrer Angehörigen, denn die Situation ist für die Betroffenen meist sehr belastend. Auch hier stehen wir Ihnen immer beratend und begleitend zur Seite.

Durch Exulzerationen – also geschwürartige Veränderungen des Gewebes – wird der Tumor nach außen sichtbar. Der Patient wird dadurch täglich an seine unheilbare Krankheit erinnert. Auch hier ist es unser Anliegen ihnen die bestmögliche Hilfe geben zu können.

Wir, vom Lifecare Wundmanagement Team unterstützen Sie in dieser schwierigen Zeit mit hohem Einfühlungsvermögen, dem nötigen Know-how sowie dem immer passenden Wundsystem für Sie.

Weitere Behandlungsfelder in der Wundbehandlung

Unser Team aus qualifizierten Wundexperten unterstützt Sie auch bei den folgenden Behandlungsfeldern engagiert und kompetent:

akne-inversa

Akne inversa ist eine chronische, entzündliche Hauterkrankung, die häufig mit einer Haarwurzelentzündung beginnt und bei der sich schmerzhafte Knoten, Abszesse oder Fisteln bilden können. Oft sind die Achseln, die Leistengegend und der Schambereich befallen.

Dekubitus

Dekubitus bezeichnet eine lokal begrenzte, schmerzhafte Schädigung der Haut/des Gewebes und die Entstehung von Druckgeschwüren. Das sogenannte „Wundliegen“ gehört zu den häufigsten chronischen Wunden in der Pflege und stellt hohe Ansprüche an die medizinische Versorgung.

diabetischer-fuss

Viele Diabetiker haben irgendwann unter schweren Langzeitkomplikationen wie z. B. dem diabetischen Fußsyndrom (DFS) zu leiden. Dabei handelt es sich um krankhafte Veränderungen am Fuß (z. B. schlecht heilende Geschwüre), die als Folgeschaden aus einer Diabeteserkrankung resultieren.

op-wunden

In der postoperativen Wundversorgung hat die richtige Operationsnachsorge einen hohen Stellenwert. Schon im OP beginnt das professionelle Wundmanagement, welches sich dann über den gesamten Gesundungsprozess erstreckt.

palliativversorgung

In der Palliativmedizin und -pflege geht es oft um die medizinische Versorgung von Geschwüren bei todkranken Patienten. Zu diesem Zeitpunkt verfolgt die Therapie nur noch die symptomatische Behandlung der chronischen Wunde mit dem Ziel, die Schmerzen für den Betroffenen zu lindern.

ulcus-cruris

Ulcus cruris wird umgangssprachlich auch als „offenes Bein“ bezeichnet. Gemeint ist damit ein Geschwür am Unterschenkel, das meist durch die dauerhafte Stauung des Blutes, verursacht durch verengte Arterien oder Venenprobleme, entsteht. Die Häufigkeit der Erkrankung steigt ab dem 75. Lebensjahr stark an.