Dekubitus

Ein Dekubitus ist eine lokale Schädigung der Haut und Gewebe

Die Haut ist gerötet und diese Rötung geht nicht mehr zurück? Ein Fingertest zeigt Ihnen, ob sich die Rötung an der Stelle wegdrücken lässt. Ist das nicht der Fall, handelt es sich um einen Dekubitus der Kategorie 1.

Gewebe, besonders an den Stellen des Körpers an denen sich kein oder kaum Fettgewebe zwischen Haut und Knochen befindet, wird gepresst. (z.B. Stuhllehne, Bettkanten, harte Matratzen) Die Blutgefäße in der Haut werden abgedrückt. Das Gewebe wird mit weniger Sauerstoff versorgt und es kommt zu einer Unterversorgung, Zellen im Gewebe sterben ab.

Besonders gefährdet sind immobile Menschen, die einen Lagerungswechsel nicht mehr eigenständig durchführen können. Ebenso Flüssigkeitsmangel, Mangelernährung und Inkontinenz erhöhen das Risiko eines Dekubitus.

Unser Team von Lifecare steht Ihnen hier zur Seite.
Wir arbeiten nach aktuellen Expertenstandards in der Versorgung des Dekubitus.
Wir beraten und versorgen Sie als Patient und stehen auch Ihren Angehörigen beratend zur Seite.

Weitere Behandlungsfelder in der Wundbehandlung

Unser Team aus qualifizierten Wundexperten unterstützt Sie auch bei den folgenden Behandlungsfeldern engagiert und kompetent:

akne-inversa

Akne inversa ist eine chronische, entzündliche Hauterkrankung, die häufig mit einer Haarwurzelentzündung beginnt und bei der sich schmerzhafte Knoten, Abszesse oder Fisteln bilden können. Oft sind die Achseln, die Leistengegend und der Schambereich befallen.

Dekubitus

Dekubitus bezeichnet eine lokal begrenzte, schmerzhafte Schädigung der Haut/des Gewebes und die Entstehung von Druckgeschwüren. Das sogenannte „Wundliegen“ gehört zu den häufigsten chronischen Wunden in der Pflege und stellt hohe Ansprüche an die medizinische Versorgung.

diabetischer-fuss

Viele Diabetiker haben irgendwann unter schweren Langzeitkomplikationen wie z. B. dem diabetischen Fußsyndrom (DFS) zu leiden. Dabei handelt es sich um krankhafte Veränderungen am Fuß (z. B. schlecht heilende Geschwüre), die als Folgeschaden aus einer Diabeteserkrankung resultieren.

op-wunden

In der postoperativen Wundversorgung hat die richtige Operationsnachsorge einen hohen Stellenwert. Schon im OP beginnt das professionelle Wundmanagement, welches sich dann über den gesamten Gesundungsprozess erstreckt.

palliativversorgung

In der Palliativmedizin und -pflege geht es oft um die medizinische Versorgung von Geschwüren bei todkranken Patienten. Zu diesem Zeitpunkt verfolgt die Therapie nur noch die symptomatische Behandlung der chronischen Wunde mit dem Ziel, die Schmerzen für den Betroffenen zu lindern.

ulcus-cruris

Ulcus cruris wird umgangssprachlich auch als „offenes Bein“ bezeichnet. Gemeint ist damit ein Geschwür am Unterschenkel, das meist durch die dauerhafte Stauung des Blutes, verursacht durch verengte Arterien oder Venenprobleme, entsteht. Die Häufigkeit der Erkrankung steigt ab dem 75. Lebensjahr stark an.