Akne inversa
Akne inversa ist eine chronische Hauterkrankung
Akne inversa, auch Hidradenitis suppurativa (HS) genannt, ist eine chronische Hauterkrankung, die durch entzündete Hautbereiche gekennzeichnet ist. Diese Bereiche kommen überwiegend in den Achselhöhlen und der Leistengegend vor, können aber auch an anderen Körperstellen wie z.B. im Analbereich, unter den Brüsten bei Frauen und auch im Genitalbereich auftreten. Am häufigsten findet man sie auch dort, wo die Haut aneinanderreibt.
An den oben beschriebenen entzündeten Hautstellen bilden sich häufig Knoten, Abszesse und Fisteln die unter Umständen auch stark nässend sein können. Die Knoten sind anfangs erbsengroß, schmerzhaft und deutlich unter der Haut ertastbar. Bei Abszessen handelt es sich um abgekapselte Eiteransammlungen im Gewebe, die durch eine Entzündung hervorgerufen werden. Fisteln sind entzündete röhrenförmige Gänge, die sich u. a. aus einem Abszess bilden können. Wiederholte Entzündungen der gleichen Körperbereiche können im Verlauf der Erkrankung zu Vernarbungen führen.
Eine operative Therapie bzw. Sanierung des krankhaften Hautgebietes kann man hier meist nicht mehr umgehen.
Akne inversa kann sich sehr unterschiedlich zeigen. Bei leichteren Formen der Akne inversa treten kleinere Knoten und einzelne Abszesse auf. Wiederkehrende Abszesse und Fistelbildungen sind typisch für schwere Formen der Erkrankung. Akne inversa ist meist sehr schmerzhaft, unangenehm und lebenseinschränkend. Ob in der Beziehung, in der Freizeit oder im Beruf: Fast jeder Lebensbereich kann beeinträchtigt sein. Viele Patienten haben das Gefühl durch das Nässen der betroffenen Hautregionen unangenehm zu riechen. Durch die teilweise erheblichen Einschränkungen und Schamgefühle führt diese Erkrankung oft zu psychosozialen Probleme.
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Weitere Behandlungsfelder in der Wundbehandlung
Unser Team aus qualifizierten Wundexperten unterstützt Sie auch bei den folgenden Behandlungsfeldern engagiert und kompetent:
Akne inversa ist eine chronische, entzündliche Hauterkrankung, die häufig mit einer Haarwurzelentzündung beginnt und bei der sich schmerzhafte Knoten, Abszesse oder Fisteln bilden können. Oft sind die Achseln, die Leistengegend und der Schambereich befallen.
Dekubitus bezeichnet eine lokal begrenzte, schmerzhafte Schädigung der Haut/des Gewebes und die Entstehung von Druckgeschwüren. Das sogenannte „Wundliegen“ gehört zu den häufigsten chronischen Wunden in der Pflege und stellt hohe Ansprüche an die medizinische Versorgung.
Viele Diabetiker haben irgendwann unter schweren Langzeitkomplikationen wie z. B. dem diabetischen Fußsyndrom (DFS) zu leiden. Dabei handelt es sich um krankhafte Veränderungen am Fuß (z. B. schlecht heilende Geschwüre), die als Folgeschaden aus einer Diabeteserkrankung resultieren.
In der postoperativen Wundversorgung hat die richtige Operationsnachsorge einen hohen Stellenwert. Schon im OP beginnt das professionelle Wundmanagement, welches sich dann über den gesamten Gesundungsprozess erstreckt.
In der Palliativmedizin und -pflege geht es oft um die medizinische Versorgung von Geschwüren bei todkranken Patienten. Zu diesem Zeitpunkt verfolgt die Therapie nur noch die symptomatische Behandlung der chronischen Wunde mit dem Ziel, die Schmerzen für den Betroffenen zu lindern.
Ulcus cruris wird umgangssprachlich auch als „offenes Bein“ bezeichnet. Gemeint ist damit ein Geschwür am Unterschenkel, das meist durch die dauerhafte Stauung des Blutes, verursacht durch verengte Arterien oder Venenprobleme, entsteht. Die Häufigkeit der Erkrankung steigt ab dem 75. Lebensjahr stark an.






